Deutschlands Katzenproblem


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tierfreunden ist das Problem längst bewußt, aber auch in das Bewußtsein der Öffentlichkeit drängt es sich immer mehr, das Thema der herrenlosen Katzen oder auch "Strassenkatzen". Längst geht es hier nicht mehr nur um ein Problem das wir von unseren Nachbarn wie beispielsweise Spanien oder Griechenland aber auch den Ostblockländern gut kennen. Deutschland gehört längst dazu! Warum das so ist? Fehlende Kastration, ganz klar! Noch immer dürfen unkastrierte Hauskatzen (vor allem Kater) Freigang haben und deren unverantwortliche Besitzer tragen so viel zum Elend der Tiere bei! Kein Tier ist freiwillig Strassentier! Es liegt in der Natur der Sache, dass Katzen sehr viel schwieriger als herrenlos erkannt werden können als beispielsweise Hunde. Ein streunender Hund ohne Herrchen fällt auf, er wird eher gemeldet als eine Katze von der angenommen wird, dass sie schon irgendwo ein Zuhause haben wird. Erst wenn die Katzen augenscheinlich verletzt, krank, verwahrlost oder verhungert aussehen werden sie, wenn sie Glück haben, bei uns gemeldet. Manchmal ist der Grund dass uns Katzen gemeldet werden, aber auch einfach der, dass das bettelnde Tier schlicht stört oder man den Anblick der "armen Katze" nicht mehr ertragen will.

 

Unkastrierte Kater finden immer rollige Katzen, auch über größere Entfernungen!


Eine normale Trächtigkeit der Katze dauert ca. 60 Tage, bereits 2 Wochen nach der Geburt kann die Katze erneut trächtig werden. Das heißt eine Katze kann theoretisch alle 74 Tage Welpen bekommen, was aufs Jahr gesehen 4,9 Trächtigkeiten bzw. 4,9 Geburten bedeutet.

Nimmt man an, dass auch nur 2 der geborenen Jungtiere überleben, die wiederum geschlechtsreif werden und sich ungeschützt fortpflanzen können, haben wir nach nicht einmal 10 Jahren über 80.000.000 Straßenkatzen, die sich weiter fortpflanzen können.

 

Allein im September 2015 wurden uns innerhalb von 14 Tagen 10 Katzenkinder gebracht. Im September 2016 waren es 12 innerhalb von einer Woche.... Entsorgt im Feld oder Wald, da sie lästig wurden. Teilweise krank oder noch so klein, dass sie mit der Flasche gefüttert werden mussten. Die Faulheit und Verantwortungslosigkeit anderer müssen wir als Tierhilfe dann mit unserer Freizeit und unserem Engagement ausbaden.

Wie können Sie uns helfen?

 

Natürlich suchen wir zum einen immer dringend Pflegestellen für unsere Katzen, Sie können uns aber auch gerne mit Futterspenden unterstützen. Auch suchen wir Leute, die für uns Tierarztfahrten übernehmen können! Oft fangen wir mit unserer Lebendfalle über Nacht Katzen ein, die dann am nächsten Morgen kastriert werden müssen. Da viele von uns arbeiten, würden wir uns über Leute freuen (rüstige Rentner?), die mobil sind und gerade tagsüber Fahrten zum Tierarzt für uns übernehmen können. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter 0174-8852088